Das Institut EUF untersucht mit seinen Forschungsschwerpunkten Ressourcen, Erfolgsfaktoren und Besonderheiten österreichischer Familienunternehmen. Im Anschluss daran werden die jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisse so aufbereitet, dass diese praxisrelevant von Familienunternehmen genutzt werden können.
EUF-Studie 2009
Wenn Töchter weiterführen

Ob als Nachfolgerin eines Familien- unternehmens in der Industrie, im Textilhandel, im Weinbau und Tourismus, als Friseurin, Tischlerin oder Spediteurin, im Fahrzeughandel, im Verlags- oder Transportwesen … was alle diese Nachfolgerinnen verbindet: Sie alle sind Töchter, die das Familienunternehmen weiterführen/weiterführten – und das erfolgreich!
Töchter als Nachfolgerinnen in einem Familienbetrieb bewähren sich in den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmens- größen und sind wichtige Führungsvorbilder für zukünftige Nachfolgerinnen.
Das wesentliche Erkenntnisinteresse dieser Studie liegt darin, herauszufinden, welche Faktoren – förderliche sowie hinderliche – sich für eine erfolgreiche familieninterne Unternehmensnachfolge durch Töchter erkennen lassen, also wie Töchter auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet werden, den Prozess der Übergabe gemeinsam mit ihren Eltern gestalten, zu erfolgreichen Unternehmerinnen werden und wie sie mit eventuellen Barrieren, Stolpersteinen und Schwierigkeiten umgehen.
Kosten pro Stück (als PDF-Datei und Printversion erhältlich):
€ 18,- (zuzügl. 10% MwSt. und bei Printversion Versand) | Bitte gewünschte Stückzahl angeben!
Hier finden Sie
>>> Die Kurzfassung der Studie 2009 | Deutsch
>>> Summary Study 2009 | Englisch
>>> Die Studienteilnehmerinnen & Preisträgerinnen EUF-Award 2009
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EUF-Studie 2011 | Ein Wegweiser
Generationsübergreifender Wissenstransfer

Wir untersuchten, wie in Familienunternehmen Wissen und Erfahrungen an die Nachfolgegeneration weitergegeben werden und wie das Voneinander- und Miteinander Lernen stattfindet. Bleibt das Familienunternehmen in der Familie, so bietet sich die große Chance, neben Wissen auch viel an Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben, beispielsweise:
- aus dem Bauch heraus richtige Entscheidungen zu treffen
- aus dem Stand heraus zu erklären, wie eine Maschine funktioniert, ein Prozess abläuft
- die individuellen KundInnenbeziehungen und -bedürfnisse optimal an die nächste Generation weiterzugeben
Voneinander & Miteinander lernen | Der Wissenstransfer in Familienunternehmen ist nicht ersetzbar und nicht vergleichbar. Es gibt dafür keine definierten Inhalte, keine definierten Zeiten und keine definierten Räume. In Familienunternehmen sind die Räume für den Wissenstransfer nicht spezifiziert. Wissenstransfer geschieht zu jeder Zeit und überall. Der Wissenstransfer zwischen VorgängerInnen- und Nachfolgerinnengeneration beschränkt sich nicht ausschließlich auf das Unternehmen, sondern findet bei gemeinsamen Autofahrten, beim Sonntagskaffee, während dem Mittagessen oder bei sonstigen Familientreffen und gemeinsamen Aktivitäten, die von Eltern und Kindern im ganz normalen Alltagsleben gepflegt werden. In Familienunternehmen sind die Akteure verbunden durch ein verwandtschaftliches Verhältnis. Ihre Kontakte sind beruflicher und in noch größerem Ausmaß privater Natur. Die Beziehungen zwischen der Generation der VorgängerInnen und der Nachfolgerinnen bauen in der Regel auf einer das Leben lang andauernden Verbundenheit auf, die sich zwischen anderen Akteuren kaum je so entwickeln kann. Der implizierte Wissenstransfer - die Entwicklung des Unternehmensgespürs beginnt gleich von der Geburt der Tochter an und nicht erst bei ihrem Eintritt in das Unternehmen. Alles was sich als Grundstein für die Töchter zur Unternehmensleitung als nützlich erweisen wird sehr früh gelegt, .. also quasi„ mit der Muttermilch fast aufgesogen“......
Kosten pro Stück (als PDF-Datei und Printversion erhältlich):
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>>> Die Kurzfassung der Studie 2011 in Deutsch & Englisch mit gesamtem Inhaltsverzeichnis
>>> Die Präsentation der Ergebnisse beim EUF-Award am 17.10.2011
>>> Die Studienteilnehmerinnen 2011 & Preisträgerinnen EUF-Award 2011
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Weitere Publikationen:
Fachbuch Familieninterne Betriebsnachfolge | Neuauflage 2012
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„Wissen on demand“ - Fachliteratur mit hilfreichen Checklisten, Formularen und Vorlagen
Sie führen einen Familienbetrieb und möchten diesen an Ihre Kinder weitergeben? Sie möchten als Nachfolger/Nachfolgerin das „Erbe Ihrer Eltern“ annehmen? Dieses e-book bietet Ihnen Anregungen, wie Sie die Übergabe Ihres Familienunternehmens aus persönlicher und emotionaler Sicht bestmöglich gestalten können. Erfahren Sie, wie Sie als Vater oder Mutter Ihre Kinder bei der Unternehmensübergabe erfolgreich unterstützen können. Nachfolger/Nachfolgerinnen erhalten wertvolle Anleitungen, um gestärkt und sicher die lange geplante Übernahme anzutreten und die neue Rolle sowohl im Unternehmen als auch innerhalb der Familie deutlich sichtbar zu machen. Erhöhen Sie dadurch die Stabilität, die jedes Unternehmen zum Fortbestand benötigt, schaffen Sie Klarheit und Transparenz und fördern Sie so familiäre Zufriedenheit und Ihren unternehmerischen Erfolg.
Kosten pro Stück (Versand als PDF-Datei): € 28,- (zuzügl. 10% MwSt.) | Bitte gewünschte Stückzahl angeben!
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Blut ist dicker als Wasser - Die Bedeutung der Interferenzen zwischen den Systemen Familie und Unternehmen für das Organisationsverständnis von Familienunternehmen
Eine empirische Untersuchung ergab 19 Interferenzen zwischen Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Es wurde untersucht, wie die beiden Systeme Familie und Unternehmen miteinander verbunden sind, sich gegenseitig beeinflussen und stören und weshalb ein Zusammenspiel dieser beiden Systeme für eine gemeinsame Entwicklung von besonderer Bedeutung ist. Das Sichtbarmachen von Interferenzen zwischen der Familie und dem Unternehmen unterstützt das Organisationsverständnis. Die Ergebnisse zeigen, dass es wichtig ist, beide Systeme - die Familie und das Unternehmen - im Bezug zum jeweils anderen System zu beobachten. So beeinflusst einerseits das Unternehmenssystem das Familiensystem und stellt für dieses ein wesentliches Regulationsinstrument dar. Andererseits hat das Familiensystem auch auf das Unternehmenssystem eine starke Wirkung. Es für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien hilfreich, Interferenzen zu erkennen, um so Verhalten, Entscheidungen und Handlungen bewusster steuern zu können. Weiters dienen die daraus resultierenden Ergebnisse bzw. Beobachtungen BeraterInnen als wesentliche Informationen, um Dynamiken in Familienunternehmen besser zu verstehen. Es erhöht die Anschlussfähigkeit und eine für das System passende Beratung wird erleichtert. Elisabeth Sechser, 2006, grinverlag
Blut ist dicker als Wasser >>>
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